Bitterstoffe in Mangold sind gesund und unterstützen die Verdauung

Bitterstoffe – ganzheitlicher Gesundheitstipp

Bitterstoffe –  ein ganzheitlicher Gesundheitstipp. Sie sind ein Muss für jeden gesunden Speiseplan und haben einen sehr viel größeren Effekt auf unser Wohlbefinden, als man zunächst vermuten mag. Bitterstoffe wirken auf den – nein, besser – im ganzen Körper. Aber ließ selbst.

Was sind Bitterstoffe?

Bitterstoffe kommen in fast allen Pflanzen vor. Und zeichnen sich dadurch aus, dass sie bitter schmecken. Sie können aber auch synthetisch hergestellt werden. 

Den Pflanzen dienen Bitterstoffe primär als Schutz. Sie werden aufgrund ihres bitteren Geschmacks für Fraßfeinde einfach ungenießbar.

Damit Pflanzen für uns vermeintlich genießbarer werden, wurden sie aus vielen Gemüsesorten herausgezüchtet, bzw. durch Züchtung reduziert. Wildpflanzen und ältere Sorten sind daher ein besonders großer Schatz, da sie oft noch einen hohen Gehalt an Bitterstoffen aufweisen.

Bitter tut dem ganzen Körper gut!

Wusstest du, dass wir überall im Körper Rezeptoren für Bitterstoffe haben? Magen-Darm-Trakt, Lunge, Herz, Immunzellen, Blase, Gehirn, Haut… Dort wirken sie immunregulierend und antientzündlich.

Vor allem unterstützen Bitterstoffe unsere Darm- und Lebergesundheit, indem sie den Speichelfluss und die Sekretion von Verdauungssäften fördern und enzymatische Stoffwechselprozesse der Leber verstärken.

Bitterstoffe fördern zudem die Fettverbrennung und aktivieren die glatte Muskulatur innerer Organe, was sich auch positiv auf die Darmmotilität (= Beweglichkeit des Darms) und die Resorption auswirkt. Bitterstoffe unterstützen also den Körper, das Essen besser zu verwerten.

Bitterstoffe fördern die Fettverbrennung und machen schneller satt.

Sie können auch dafür sorgen, dass wir weniger essen. Denn bittere Nahrungsmittel machen uns schneller satt. Die Bitterstoffe docken nämlich an Darmzellen an, die ein Hormon produzieren, welches im Gehirn ein Sättigungsgefühl auslöst. Wer viele Bitterstoffe mit einer Mahlzeit zu sich nimmt, wird also schneller satt. (1)

Bitterstoffe finden zudem bei diversen Beschwerden Anwendung und können eingesetzt werden z. B. zur Entschlackung und Entgiftung, zur Entspannung und Entkrampfung sowie als Entzündungshemmer. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankung können Bitterstoffe zur Besserung beitragen. Auch für das Immunsystem sind Bitterstoffe als Abwehrstärker von Bedeutung.

„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund.“ – Spruch aus der Volksmedizin

Außerdem bewirken einige Bitterstoffe, dass der Insulinspiegel langsamer abfällt. Das beugt Heißhunger vor, schenkt uns nach Mahlzeiten länger Energie, schützt vor Müdigkeit und Nachmittagstiefs und tut unserem hormonellen Gleichgewicht gut.

Bitterempfinden ist individuell

Das Bitterempfinden ist sehr individuell, wird teilweise vererbt und ist altersabhängig. Leider ist aber auch Tatsache, dass die guten Bitterstoffe aus vielen Nahrungsmittel herausgezüchtet wurden und wir bitteren Geschmack schlichtweg nicht mehr gewöhnt sind.

Bei all den positiven Eigenschaften und die gute Wirkung auf Organe und Wohlbefinden, wird es höchste Zeit, dass wir wieder mehr Bitterstoffe in unseren Speiseplan integrieren, bittere Tees trinken oder wenn zwischendurch der Heißhunger kommt, ein paar Bittertropfen zu uns nehmen und so nicht nur vermeiden, Zucker, Kekse oder Backwaren zu konsumieren, sondern auch ganz nebenbei etwas für Verdauung, Leber, Immunsystem und Blutzuckerspiegel tun.

Bitterstoffe in den Speiseplan integrieren

Bitterstoffe lassen sich ganz einfach über verschiedene Nahrungsmittel zuführen. Dabei gibt es folgendes zu beachten:

Bittere Stoffe sind in vielen Salaten und Gemüsesorten enthalten, allerdings sollten diese in Bioqualität oder direkt vom Erzeuger auf dem Wochenmarkt gekauft werden, zum einen, weil die Industrie viele Bitterstoffe herausgezüchtet hat, zum anderen, um die Belastung mit Pflanzenschutzmittel wie Pestiziden zu umgehen.

Der Mix macht’s!

Der Mix macht’s! Im besten Fall nimmst du nicht nur eine bittere Komponente zu dir, sondern eine Mischung, um viele Bitterstoffmoleküle an die verschiedenen Rezeptoren im Körper zu bekommen.

Es gibt viel Gemüse, Kräuter und Gewürze, die voller Bitterstoffe stecken. Sie sind z. B. enthalten in: Fenchel, Rosenkohl, Rucola, Artischocken, Radicchio, Chicorée, Mangold, Spinat, Auberginen, Grünkohl, Brokkoli, Grapefruit, Löwenzahn, Giersch, Brennnessel, Frühlingszwiebeln, Zimt, Kurkuma, Senfkörner und Kardamom.

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Bittertee als Unterstützer

Bitterstoffe lassen sich auch toll als Tee einnehmen. Ich bevorzuge Teemischungen, wenn sie gut gemacht sind. So kommen wir an viele verschiedene Bittermoleküle, die dann an den verschiedenen Rezeptoren im Körper andocken und ihre Wirkung entfalten können.

Die mit viel Liebe und vor allem einer ordentlichen Portion Fachwissen zusammengestellten Kräuterteemischung von krautcraft* trinke ich sehr gerne und empfehle sie von Herzen, seit ich die Gründerinnen Wiebke und Valvisa im April auf einer Veranstaltung kennengelernt habe. krautcraft ist ein junges Unternehmen, die sich auf Kräuterteemischungen und Tinkturen für Frauen spezialisiert haben.

Wiebke ist Apothekerin und lässt ihr wertvolles Fachwissen und auch den Erfahrungsschatz ihres Vaters (ebenfalls Apotheker) in die Auswahl und Zusammenstellungen der Kräuter einfließen. Natürlich werden die Rohstoffe aus bekannter Quelle bezogen und bei der Mischung der Tees und Herstellung der Tinkturen auf traditionelles Apothekerhandwerk zurückgegriffen.

Bitterstoffe in Tees wirken wohltuend auf Leber, Magen, Darm, Immunsystem und Blutzuckerspiegel

Bei krautcraft gibt es einen Bittertee für den Vormittag und einen für den Nachmittag.

Der Vormittagstee klar a.m. hilft, den Körper „aufzuräumen“ und bringt durch die enthaltene Brennnessel und Goldrute die Haut zum Strahlen. Frauenmantel schmeichelt den Hormonen und Verbene sorgt für eine herrlich zitronige Note.

Der Nachmittagstee klar p.m. enthält mit Artischocke, Mariendistel und Löwenzahn wertvolle Bitterstoffe, die bekannt dafür sind, den Körper zu reinigen, zu kräftigen und die innere und äußere Balance wiederherzustellen. Fenchel und Pfefferminze wirken beruhigend und harmonisierend.

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Effektiv: Bittertropfen und Sprays

Bitterstoffe als Tropfen und Sprays unterstützen die Fettverbrennung und helfen beim Abnehmen

Bitterstoffe lassen sich auch besonders einfach als Tropfen oder Spray einnehmen und helfen, Heißhunger zu mildern oder zu umgehen.

Insbesondere während einer Ernährungsumstellung haben die Frauen in meinen Kursen damit tolle Erfolge, da gerade zu Beginn die Reduzierung von Zucker, Backwaren und Süßigkeiten manchmal gar nicht so leicht ist.

Auch können Bittertropfen zum Beispiel zur Unterstützung einer Leberentgiftung begleitend als Kur eingenommen werden. 

Eine Leberentgiftung sollte nicht ohne die Begleitung einer erfahrenen Therapeutin oder eines erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden.

In den vergangenen Jahren habe ich etliche Bittertropfen ausprobiert. Das Bitterspray von krautcraft ist für meinen Geschmack mit Abstand das Beste. Mit meinem Rabattcode astridnoehring sparst du 10 % auf deine Bestellung.*

Anwendung von Bitterstoffen

Bitterstoffe finden Anwendung bei:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Verdauungsproblemen
  • Appetitlosigkeit
  • Leber-Galle-Störungen
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Stress & vegetativer Überlastung
  • Verstimmungen & Depressionen
  • Ernährungsumstellungen

Bitterstoffe werden eingesetzt zur:

  • Entspannung
  • Entkrampfung
  • Entschlackung
  • Anregung der Verdauung
  • Stärkung der Bauchorgane
  • Entzündungshemmng
  • Förderung der Entgiftung
  • Unterstützung der Immunantwort
  • Regulation von Heißhunger
  • Gewichtsabnahme bzw. Gewichtsregulation

Bitterstoffe – bitte beachten​

Bitterstoffe sind so wichtig für unsere Gesundheit und es wird höchste Zeit, sie wieder stärker in unseren Speiseplan zu integrieren.

Da bittere Stoffe die Verdauung anregen, kann es zu Entgiftungsreaktionen kommen, die sich zum Beispiel in Form von Kopfschmerzen äußern können. Diese halten aber in der Regel nur kurz an.

Personen, die bitteren Geschmack überhaupt nicht mehr gewöhnt sind, zum Beispiel wegen ungünstiger Ernährungsweisen, sollten Bitterstoffe einschleichen, um eine Überreaktion des Magens zu vermeiden.

Bei Medikamenten-Einnahme können einige Bitterstoffe kontraindiziert sein. Gegebenenfalls Packungsbeilage beachten und/oder Rücksprache mit dem Arzt halten.

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